Der 180° Fotokurs – Woche 01

Einstimmung und
das richtige Mindset

Bilder haben die Menschen schon immer fasziniert. Ob Höhlenbilder, Gemälder oder jetzt digitale Bilder, alle erzählen eine kleine Geschichte und fangen die Blicke der Betrachter ein. Am Anfang war die Malerei die als Vorgänger der Fotografie gilt. Mit der Fotografie wollte man realistische, automatisierte Abzüge unserer Welt erstellen. Genau wie die Malerei ist die Fotografie eine Kunst in Bilder.

Aus meiner Sicht sind es vor allem diese Punkte die mich bei der Fotografie faszinieren:

Kunst

Die Fotografie kann wahre Kunst sein. Abstrakte Fotos sind sind hier das beste Beispiel. Auch Fotomontagen zählen für mich dazu.

Entspannung

Die Makrofotografie, Astrofotografie und auch andere Fotografie Bereiche können sehr entspannend sein (wenn alles funktioniert :)) Für mich hat die Fotografie etwas meditatives.

Fitness

Die Fotografie hält mich im Geist und Körper fit. Beide müssen beim Fotografieren arbeiten und halten mich gesund. Sie kombiniert das Kreative mit der Bewegung.

Ergebnisse

Die Ergebnisse sind visuelle Bilder die sowohl physisch als auch digital gesammelt und auch später betrachtet werden können.

Emotionen

Es gibt wahrscheinlich kein besseres Medium um Emotionen festzuhalten als Fotos. Wenn du den richtigen Moment erwischt dann können Bilder sehr wirkungsvoll sein.

Nostalgie

Jeder hat Bilder aus seiner Kindheit die Erinnerungen, Gerüche, Emotionen wieder hervorheben die man mal erlebt hat. Das können Bilder hervorragend wiedergeben.

Aber die Fotografie ist nichts was schnell mal gelernt werden kann. Es gibt auch hier keine Abkürzungen sondern lediglich Hilfsmittel wie zum Beispiel dieser Kurs der dich dabei unterstützen kann Umwege zu vermeiden.

Keiner wird als Fotograf geboren, doch jeder kann es werden.

Deine Erfolgsgeschichte ist meine Erfolgsgeschichte. Wenn du mit diesem Kurs ein höheres Level erreichen kannst dann komme ich auch meinem Ziel näher. Und das führt uns schon zum nächsten Stichwort: das Ziel

Ein Ziel (manchmal ist es nur ein Zweck) ist sehr wichtig wenn es darum geht etwas zu erreichen. Wenn du dich für etwas verpflichtest dann bleibst du vor allem in schwierigen Zeiten motiviert. Denn auch die Fotografie kann manchmal verzweifelnd sein. Idealerweise stellst du dir dein Ziel bildlich vor: zum Beispiel ein schönes einheitliches Instagram Profil mit Fotos über Reisen in der ganzen Welt und 50.000 Followers! 

Eine weitere wichtige Komponente für die Motivation ist die Inspiration. Jedes mal wenn ich in Instagram oder auf Pinterest nach Inspiration suche bekommen ich Lust auf Reisen und coole Ideen für meine Fotos.

Hier, ein paar meiner Inspirationen:

Ich vergleiche die Fotografie ein bisschen mit einer Detektiv-Arbeit die zwei Arten von Tätigkeiten beinhaltet. Zum einen haben wir die Arbeit vor Ort die sehr sorgfältig und sauber gemacht werden muss. Das sind die Aufnahmen die du in einer bestimmten Umgebung, im Studio oder auf deinen Reisen machst. Hier gibt es manchmal keine zweite Chance denn auch wenn du an diesem Ort zurückzukehren kannst, wirst du nicht die gleichen Bedingungen wieder haben. Deshalb muss hier alles stimmen: das Licht, die Bildkomposition, die Einstellungen, das Equipment, u.s.w. 

Zum anderen haben wir die Arbeit im Büro in der die Bildverwaltung, die Bildbearbeitung und die Archivierung erfolgen und die Prints vorbereitet werden. Wer hier die Originalbilder sichert und non destruktiv bearbeitet, kann diese Schritte beliebig wiederholen. 

Im „Einsatz“
Capture One Workflow
Im Büro

Ergänzend möchte ich noch auf die 4 G’s von Jim Kwik verweisen die ich persönlich sowohl für meine Fotografie als auch für diesen Kurs verfolge:

  • Wachstum: das ist der Grundstein der Weiterentwicklung und gilt auch für die Fotografie. Wenn du jeden Tag/Woche etwas lernst, ausprobierst oder einfach dich nur damit auseinandersetzt dann “wächst” du. Ein alter türkischer Spruch sagt: “Tropfen um Tropfen entsteht ein See”. 
  • Geben: die beste Art zu lernen ist zu lehren. Dadurch werden Konzentration, Fokus und ein strukturiertes Arbeiten angeregt. Du speicherst so viel mehr ins Langzeitgedächtnis und du reflektierst alles noch einmal. Das ist auch ein wichtiger Grund weshalb ich eine Fotografie Seite und einen Fotografie-Kurs erstellt habe. Durch lehren lernst du zwei mal.
  • Dankbarkeit: Im Leben kann man für vieles Dankbar sein: das man gesund ist, für die Familie, u.s.w. In der Fotografie ist es die Technik, die Entwicklung, die Software und die Online-Informationen für die ich dankbar bin. Ich erinnere mich noch zurück in die Zeit als ich meine ersten Schritte in der Fotografie wagte. Es waren die frühen 90-ern, die Zeit der manuellen Analogfotografie. Ich kann dir mit Sicherheit sagen dass ich für die heutige Zeit viel dankbarer bin. Dankbar bin ich aber auch dass mich die Fotografie fit hält: im Kopf und Körper, es bringt mich zu den schönsten Orte der Welt, es bewegt und inspiriert mich.
  • Ausdauer: auch Beharrlichkeit und die Fähigkeit Schwierigkeiten zu überwinden. Ich erinnere mich an zwei große Herausforderungen für mich in der Fotografie: in meinen Anfängen wollte ich überhaupt scharfe unverwackelte Fotos machen. Ich hatte große Probleme mit den manuellen Einstellungen, sie zu verstehen und anzuwenden. Die zweite große Herausforderung war die, dass ich besonders ansprechende Fotos aufnehmen und bearbeiten wollte wie ich sie auf Instagram oder 500px sah.  Inzwischen gelingen mir die Fotos sehr viel besser, bin aber noch lange nicht ans Ziel angekommen.

Zum Schluss möchte ich noch sagen: wer dranbleibt wird sein Ziel erreichen. Und hier kannst du dir auch hohe Ziele setzen, für die du dich auch verpflichten wirst, du aktiv daran arbeiten und sie erreichen wirst. Mein Beitrag wird es sein dich mit diesem Kurs zu motivieren und dir eine Struktur auf dem Weg zu geben.

Aufgaben für nächste Woche

1. Setze dir ein Ziel in einem Notizbuch

Besorge dir ein schönes neues Notiz-Buch für deine Fotografie.

Ich bin ein großer Freund von mehrfacher Nutzung, suche dir deshalb ein schönes Notizbuch aus, welches du später auch für Produktfotos hernehmen kannst. Hier einige Beispiele die mir sehr gefallen:

Setze dir ein persönliches Ziel und schreibe es auf der erste Seite deines Notiz Heftes auf. Es ist normal dass sich die Ziele im laufe der Zeit verändern weil man sie erreicht und sich andere setzt, oder weil sich die Faktoren verändern. Deshalb schreibe sie ganz oben auf dem Blatt auf, sodass du hier weitere hinzufügen kannst.

2. Erstelle dir Fotografie Accounts

Erstelle dir einen Instagram, 500px und/oder EyEem Account und stöbere durch diese Plattformen auf Inspiration. Finde Fotografen die dich ansprechen und folge Ihnen. Ich mache das alle 2-3 Tage wenn ich eine freie Minute habe. Die Fotos die mir besonders gefallen speichere ich mir in der Favoritenliste um sie mir immer wieder anzuschauen.

Bitte schreibe deine Fragen oder Anregungen in den Kommentarfeldern, wir werden alle hier aktiv sein!

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