Das richtige Mindset für die Fotografie

In der Fotografie spielt sich vieles im Bauch ab. Doch Fotografie ist gerade am Anfang eine Kopfsache. Du musst an dich glauben, du musst dranbleiben und du wirst definitiv erfolgreich sein.

Nun, Erfolg kann unterschiedliche Formen haben und tritt dann ein wenn du deine Ziele erreicht oder übertroffen hast. Wenn du dir das Ziel gesetzt hast fotografieren zu lernen oder deine Fotografie zu verbessern dann wirst du das erreichen können.

Keiner ist als Fotograf geboren aber jeder kann es werden.

Bilder haben Menschen schon immer fasziniert. Ob Höhlenbilder, Gemälde oder jetzt digitale Bilder, alle erzählen eine kleine Geschichte und erzählen mehr als Worte. Am Anfang war die Malerei die als Vorgänger der Fotografie gilt. Mit der Fotografie wollte man realistische, automatisierte Abzüge unserer Welt erstellen. Genau wie die Malerei ist die Fotografie eine Kunst in Bilder.

Aus meiner Sicht sind es vor allem diese Punkte die mich bei der Fotografie faszinieren:

Kunst

Die Fotografie kann wahre Kunst sein. Abstrakte Fotos sind sind hier das beste Beispiel. Auch Fotomontagen zählen für mich dazu.

Entspannung

Die Makrofotografie, Astrofotografie und auch andere Fotografie Bereiche können sehr entspannend sein (wenn alles funktioniert :)) Für mich hat die Fotografie etwas meditatives.

Fitness

Die Fotografie hält mich im Geist und Körper fit. Beide müssen beim Fotografieren arbeiten und halten mich gesund. Sie kombiniert das Kreative mit der Bewegung.

Ergebnisse

Die Ergebnisse sind visuelle Bilder die sowohl physisch als auch digital gesammelt und auch später betrachtet werden können.

Emotionen

Es gibt wahrscheinlich kein besseres Medium um Emotionen festzuhalten als Fotos. Wenn du den richtigen Moment erwischt dann können Bilder sehr wirkungsvoll sein.

Nostalgie

Jeder hat Bilder aus seiner Kindheit die Erinnerungen, Gerüche, Emotionen wieder hervorheben die man mal erlebt hat. Das können Bilder hervorragend wiedergeben.

Aber die Fotografie ist nichts was schnell mal gelernt werden kann. Es gibt auch hier keine Abkürzungen sondern lediglich Hilfsmittel wie zum Beispiel dieser Kurs der dich dabei unterstützen kann Umwege zu vermeiden.

Das Ziel ist wichtig

Deine Erfolgsgeschichte ist meine Erfolgsgeschichte. Wenn du mit diesem Kurs ein höheres Level erreichen kannst dann komme ich auch meinem Ziel näher. Und das führt uns schon zum nächsten Stichwort: das Ziel

Ein Ziel (manchmal ist es nur ein Zweck) ist sehr wichtig wenn es darum geht etwas zu erreichen. Wenn du dich für etwas verpflichtest dann bleibst du vor allem in schwierigen Zeiten motiviert. Denn auch die Fotografie kann manchmal verzweifelnd sein. Idealerweise stellst du dir dein Ziel bildlich vor: zum Beispiel ein schönes einheitliches Instagram Profil mit Fotos über Reisen in der ganzen Welt und 50.000 Followers! 

Das “Big Picture”

Sehe die Fotografie, oder dessen Lernen als wichtiges Projekt für welches du dich verpflichtest damit du ein höheres Level erreichen kannst. Ich versuche solche Projekte immer in einem “Big Picture” darzustellen um eine Übersicht zu bekommen, aber auch einen Fortschritt zu erkennen.

Hier stelle ich dieses “Big Picture” mit einem Spinnendiagramm dar. 

Du kennst es bestimmt noch aus der Schule oder aus der Arbeit: man definiert sich mehrere Kategorien die als Achse dargestellt werden. Die Detaillierung der Achen kannst du individuell gestalten wobei ich am Anfang 5 Werte pro Achse hinterlegen würde. Die Bewertungen der Kategorien ergeben ein “Spinnennetz”. 

Warum so ein Diagramm und was sagt es denn aus?

Wenn du die bewertete Punkte aller Achse (1=schlecht oder wenig, 5 = gut oder viel) miteinander verbindest dann ergibt das eine eingeschlossen Fläche. Wenn du dir diese als ein Rad vorstellst dann erkennst du sofort wie rund und wie schnell sich das Rad dreht. Nimm das als Indikator wie “rund” bei dir das Fotografieren läuft. Damit das Rad rund läuft, musst du in allen Kategorien einigermaßen gleich gut (oder schlecht) sein. Am Anfang ist das Rad noch klein, aber wenn es einigermaßen rund läuft ist es ja perfekt. Falls du in manchen Kategorien deutlich besser und in manchen deutlich schlechter bist, dann versuche da auszugleichen damit du kein holpriges Rad hast. 

Deswegen ist es wichtig dass du in allen wichtigen Kategorien der Fotografie wie:

  • das Mindset
  • das Equipment
  • die Einstellungen
  • die Bildkomposition
  • die RAW-Entwicklung
  • Export und Publikation

relativ gleich wachsen.

Die Inspiration

Eine weitere wichtige Komponente für die Motivation ist die Inspiration. Jedes mal wenn ich in Instagram oder auf Pinterest nach Inspiration suche bekommen ich Lust auf Reisen und coole Ideen für meine Fotos.

Hier, ein paar meiner Inspirationen:

https://www.instagram.com/p/CAND6N_lLxJ/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=loading
https://www.instagram.com/p/CA5jxtNCSjX/
https://www.instagram.com/p/CAuQEojjZ1o/
https://www.instagram.com/p/CAYQSPlhBs7/
https://www.instagram.com/p/B-5MF9IDFuP/
https://www.instagram.com/p/B_um5e0ni0p/
https://www.instagram.com/p/B4iZ0NqgwPZ/
https://www.instagram.com/p/CAlCAqygpwo/
https://www.instagram.com/p/B9gvNLRnakE/

Ich vergleiche die Fotografie ein bisschen mit einer Detektiv-Arbeit die zwei Arten von Tätigkeiten beinhaltet. Zum einen haben wir die Arbeit vor Ort die sehr sorgfältig und sauber gemacht werden muss. Das sind die Aufnahmen die du in einer bestimmten Umgebung, im Studio oder auf deinen Reisen machst. Hier gibt es manchmal keine zweite Chance denn auch wenn du an diesem Ort zurückzukehren kannst, wirst du nicht die gleichen Bedingungen wieder haben. Deshalb muss hier alles stimmen: das Licht, die Bildkomposition, die Einstellungen, das Equipment, u.s.w. 

Zum anderen haben wir die Arbeit im Büro in der die Bildverwaltung, die Bildbearbeitung und die Archivierung erfolgen und die Prints vorbereitet werden. Wer hier die Originalbilder sichert und non destruktiv bearbeitet, kann diese Schritte beliebig wiederholen. 

Im “Einsatz”
Capture One Workflow
Im Büro

Das Mentale

Ergänzend möchte ich noch auf die 4 G’s aus Jim Kwik: Limitless Buch verweisen die ich persönlich sowohl für meine Fotografie als auch für diesen Kurs verfolge:

  • Wachstum: das ist der Grundstein der Weiterentwicklung und gilt auch für die Fotografie. Wenn du jeden Tag/Woche etwas lernst, ausprobierst oder einfach dich nur damit auseinandersetzt dann “wächst” du. Ein alter türkischer Spruch sagt: “Tropfen um Tropfen entsteht ein See”. 
  • Geben: die beste Art zu lernen ist zu lehren. Dadurch werden Konzentration, Fokus und ein strukturiertes Arbeiten angeregt. Du speicherst so viel mehr ins Langzeitgedächtnis und du reflektierst alles noch einmal. Das ist auch ein wichtiger Grund weshalb ich eine Fotografie Seite und einen Fotografie-Kurs erstellt habe. Durch lehren lernst du zwei mal.
  • Dankbarkeit: Im Leben kann man für vieles Dankbar sein: das man gesund ist, für die Familie, u.s.w. In der Fotografie ist es die Technik, die Entwicklung, die Software und die Online-Informationen für die ich dankbar bin. Ich erinnere mich noch zurück in die Zeit als ich meine ersten Schritte in der Fotografie wagte. Es waren die frühen 90-ern, die Zeit der manuellen Analogfotografie. Ich kann dir mit Sicherheit sagen dass ich für die heutige Zeit viel dankbarer bin. Dankbar bin ich aber auch dass mich die Fotografie fit hält: im Kopf und Körper, es bringt mich zu den schönsten Orte der Welt, es bewegt und inspiriert mich.
  • Ausdauer: auch Beharrlichkeit und die Fähigkeit Schwierigkeiten zu überwinden. Ich erinnere mich an zwei große Herausforderungen für mich in der Fotografie: in meinen Anfängen wollte ich überhaupt scharfe unverwackelte Fotos machen. Ich hatte große Probleme mit den manuellen Einstellungen, sie zu verstehen und anzuwenden. Die zweite große Herausforderung war die, dass ich besonders ansprechende Fotos aufnehmen und bearbeiten wollte wie ich sie auf Instagram oder 500px sah.  Inzwischen gelingen mir die Fotos sehr viel besser, bin aber noch lange nicht ans Ziel angekommen.

Zum Schluss möchte ich noch sagen: wer dran bleibt wird sein Ziel erreichen. Und hier kannst du dir auch hohe Ziele setzen, für die du dich auch verpflichten wirst, du aktiv daran arbeiten und sie erreichen wirst. Mein Beitrag wird es sein dich mit diesem Kurs zu motivieren und dir eine Struktur auf dem Weg zu geben.

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