Sehenswürdigkeiten in Rumänien

Die besten Sehenswürdigkeiten in Rumänien – Teil I

Wer Rumänien noch nicht kennt der sollte unbedingt mal hin. Auf einer Reise durch Rumänien wirst du tiefe Wälder, naturbelassene Landschaften und nahezu ungenutzte Wanderpfade in den schönen Karpaten finden. Eine landschaftliche Vielfalt, viel Kultur, Geschichte und ein einzigartiges Ökosystem im Donaudelta, das größte Delta in Europa runden das ganze ab. Um jedoch die besten Sehenswürdigkeiten genießen zu können ist eine Planung und gute Informationen extrem wichtig. Diese versuche ich als gebürtiger Siebenbürger in einer Serie von Artikel zusammenfassen.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Rumänien? Rumänien bietet viele Sehenswürdigkeiten die zum Teil einzigartig in Europa und in der ganzen Welt sind. Dazu zählen:

  • Hermannstadt (Sibiu)
  • Kirchenburg Birthälm (Biertan)
  • Schäßburg (Sighișoara)
  • Die Schwarze Kirche in Kronstadt (Biserica Neagra Brașov)
  • Fadengasse in Kronstadt (Strada Sforii in Brasov)
  • Bauernburg Rosenau (Cetatea Râșnov)
  • Valea Cetatii Höhle (Pestera Valea Cetăţii)
  • Burg Bran / Dracula Schloss (Castelul Bran)
  • “Die alten Frauen” und die Sfinx (Babele si Sfinxul)
  • Schloss Peles (Castelul Peleș)
  • Festung Fogarasch (Fortareata Făgăraș)
  • Die Transfogarascher Hochstraße (Drumul Transfagarasan)
  • Gletschersee, Eishotel und Eiskirche am Bulea See (Lacul Balea)
  • Sand Dune Rapa Rosie
  • Burg Hunedoara (Castelul Corviniilor)
  • Bigar Wasserfall (Cascadsa Bigar)
  • Das Eisernes Tor (Portiile de fier)
  • Sarmisegetuza
  • Die Basaltsäulen Detunatele (Detunatele)
  • Das versunkene Dorf Geamana (satul scufundat Geamana)
  • Schneckenhügel und Pișoaia-Wasserfall (Cascada Pişoaia şi Dealul cu melci)
  • Scarisoara Höhle (Pestera Scarișoara)
  • Wasserloch Tauz (Izbucul Tăuzului)
  • Salzbergwerk Turda (Salinele Turda)
  • Die Bicaz Klamm und der Rote See (Chieile Bicazului si Lacul Roșu)
  • Das Kloster Neamt (Manastirea Neamţ)
  • Das Kloster Moldovita (Manastirea Moldoviţa)
  • Das Kloster Voronet (Manastirea Voronet)
  • Fröhlicher Friedhof (Cimitirul Vesel)
  • Die Schlammvulkane von Berca (Vulcanii noroioși de la Berca)
  • Biosphärenreservat Donaudelta (Reservatul Delta Dunarii)
  • Leipziger Zone in Bukarest (Lipscani)
  • Das Parlamentpalast (Palatul Parlamentului)
  • Nationalpark Bucegi
  • Nationalpark Retezat
  • Nationalpark Apuseni

Die Sehenswürdigkeiten eines Landes in einer Liste zu erfassen erfolgt oft nach persönlichem Empfinden und genau das macht die Individualität eines Reiseberichtes aus. Da ich geschäftlich und privat oft in Rumänien unterwegs bin, und ich die Sitten und Menschen gut kenne möchte ich dir meine persönliche Empfehlungen weitergeben.

Wie komme ich auf Rumänien

Obwohl ich schon einige Reisen in Rumänien unternommen habe, freue mich jedes Mal wenn ich erneut aufbreche. Insbesondere die Fotoreisen faszinieren mich weil es hier viele besonders schöne fotografische Motive gibt. Die meisten Reisen starte ich aus Hermannstadt, und das nicht weil ich von dort bin, viel mehr weil sie genau in der Mitte des Landes liegt. Von da aus können alle Ecken Rumäniens erkundet werden.

In der Schule schon, wurden auf Reisen zu den historischen Plätze Rumäniens wert gelegt: Sarmisegetuza, Deva Burg, Hunedoara, Neamt, … u.v.a. Später packte mich die Abenteuerlust und unternahm viele Berg- und Wandertouren und startete mit der Fotografie. Heute unternehme ich mit Freunde Fotoreisen zu den Sehenswürdigkeiten Rumäniens.

Ein schönes Video über Rumänien

Hermannstadt (Sibiu)

Hermannstadt ist meine Heimatstadt. Ich wurde in der nahegelegenen Stadt Freck (Avrig) geboren und habe meine Jugend in Hermannstadt verbracht. Ich kenne viele Ecken in der Stadt und habe permanent die Entwicklung mitverfolgt. Hermannstadt hat sich nämlich in den letzten Jahren zu einer der besten und schönsten Städte Rumäniens entwickelt und ist im ständigen Wachstum.

Hermannstadt / Sibiu Rumänien
Hermannstadt / Sibiu Rumänien

Die Stadt wurde im 12 Jahrhundert durch deutsche Siedler gegründet und entwickelte sich bis im 14. Jahrhundert zu einer der bedeutendsten mittelalterlichen Handelszentrum in Rumänien. Immer wieder wurde sie, sowie ganz Siebenbürgen und Rumänien von den Türken angegriffen und belagert und zu dessen Abwehr im Laufe der Zeit drei Mauerringe um den Stadtkern errichtet wurden die heute noch zum Teil zu sehen sind. Die Besonderheit dieser Mauern waren jedoch die zahlreichen mittelalterlichen Türme die für die Abwehrstrategie sehr wichtig waren. Einige dieser Türme wie der Pulverturm, der Töpferturm, der Armbrusterturm oder der Dicke Turm die auch heute noch komplett erhalten sind.

Mit ihrem mittelalterlichen Stadtzentrum, einer langen Geschichte und bedeutende Baudenkmälern ist Hermannstadt eine der beliebtesten Touristenattraktion in Rumänien. Zahlreiche Festivals und Veranstaltungen wie das Internationale Theaterfestival, das Sibiu Jazz Festival oder das Carl-Filtsch-Festival laden hier auch kulturell ein.

Zu empfehlen ist auch das Brukenthal Museum welches Kunstwerke berühmter Maler und Bildhauer zeigt. Ebenfalls sehr zu empfehlen: der Große und Kleine Ring und der Huetplatz mit der evangelische Kirche aus dem 14. Jahrhundert.

Sibiu, europäische Kulturhauptstadt

Hermannstadt / Sibiu Rumänien
Hermannstadt / Sibiu Rumänien

2007 schaffte Hermannstadt zusammen mit Luxemburg sich als europäische Kulturhauptstadt zu behaupten. Für dieses Event wurde der Stadtkern komplett saniert und restauriert. 2019 wurde Sibiu Gastgeber für den EU Summit bei denen die Staats- und Regierungschefs der EU zusammengekommen waren. Der Empfang erfolgte ganz offiziell auf dem Marktplatz der Stadt. Ebenfalls in 2019 reiste Papst Franziskus nach Rumänien und nutzte den Hermannstädter Flughafen um nach Blaj zu gelangen.

Der Flughafen in Sibiu ist klein, fein, modern und ermöglicht eine internationale Anreisen. Einige Fluggesellschaften wie Lufthansa, Tarom, WizzAir oder BlueAir fliegen täglich diesen Flughafen an. Wer mit dem Auto anreist, kann Hermannstadt inzwischen bequem über die Autobahn oder über die zahlreichen Landstraßen erreichen. Ein eigenes Auto ist in Rumänien sehr zu empfehlen.

In den letzten Jahren sind in Hermannstadt zahlreiche Hotels, Pensionen, Appartements gebaut oder eingerichtet worden um den Besuchern eine Sichere Unterkunft zu bieten. Die größte Auswahl findest du auf booking.com (führende Plattform dort):

Von mir getestet und zu empfehlen sind:

  • Ramada Sibiu Hotel ****: das Hotel ist zentral gelegen und ist sehr modern und hochwertig eingerichtet. Preislich liegt es im oberen Bereich und das Motto ist: „Sleeping like a Rockstar“
  • ART Hotel Sibiu ****: ein relativ neues, sehr Modernes Hotel in eines der Altbauten in der Innenstadt. Das Hotel liegt in der mittlerem Preisklasse.
  • Schick Apartment: wer lieber eine kleine Wohnung oder Zimmer mit Kochmöglichkeiten ist hier gut aufgehoben. Schön renovierte und eingerichtete Altbauwohnungen eher in der unteren Preisliga.

Kirchenburg Birthälm (Biertan)

Die Kirchenburg Birthälm zählt zu den bekanntesten Kirchenburgen Siebenbürgens und wird in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gelistet. Sie wurde im 15. Jahrhundert gebaut und ist von drei Mauerringe umgeben die in Kriegszeiten die Kirche und die Bewohner schütze.

Als größte Wehrkirche Siebenbürgens ist die Kirchenburg in Birthälm ein Sakralbau mit einer großen kulturhistorischen Bedeutung. Im Zentrum der Burg steht die gotische Hallenkirche die von 12 Meter hohe Mauern umschlossen ist. Sie zählt zu den besterhaltensten Kirchen in Rumänien.

Schäßburg (Sighișoara)

Schäßburg ist vor allem aufgrund seiner Geschichte einzigartig. Zahlreiche Kriege und Schlachten hat die Stadt jahrhundertelange Jahre überlebt und trotz dieser ist die Altstadt eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Welt. Auch heute noch wird diese Anlage bewohnt und ist ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbestätte.

Schäßburg / Sighisoara Rumänien: Stadtturm
Schäßburg / Sighisoara Rumänien: der Stadtturm

Die Häuser der Innenstadt sind sehr bunt und nachts schön beleuchtet. Die Besonderheit dieser Häuser besteht darin das keines dem anderen gleicht. Verbunden sind diese durch verwinkelte Gassen die zum Teil noch mit mittelalterlichen Bach-Steinen gepflastert sind. Das Wahrzeichen in Schäßburg ist der Stadtturm im Zentrum der Stadt der heutzutage als Museum fungiert.

Die mittelalterliche Märchenstadt

Schäßburg wird wegen seiner bildschönen Kulissen auch “Märchenstadt” genannt. Eine Stadt in der wirklich die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Es ist aber alles andere als eine märchenhafte Klischee Kulisse, die Stadt wird in echt bewohnt und die Einheimischen gehen ihren ganz normalen Tätigkeiten nach. Sie haben gelernt mit den Touristenansturm anscheinend umzugehen und akzeptieren ihn.

Schäßburg / Sighisoara Rumänien: Bunte Häuser
Schäßburg / Sighisoara Rumänien: Bunte Häuser

So wie viele Orte in Siebenbürgen (Transsilvanien) ist auch Schäßburg von deutschen Siedlern gegründet und aufgebaut worden. Die Stadt gehört zu den sieben Burgen in Siebenbürgen.

Schäßburg wir oft mit Dracula in Verbindung gebracht, der möglicherweise hier geboren wurde. Zwischen 1431 und 1436 soll er sogar hier gelebt haben. Sicher ist allerdings dass sein Vater, Vlad II. Dracul (der Drache) jahrelang in Schäßburg gewohnt hat. Sein Haus ist auch heute noch in der Nähe des Stadtturms zu finden und kann besucht werden.

Die Schwarze Kirche in Kronstadt (Biserica Neagra Brașov)

Wer nach Rumänien fährt, und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Dracula Schloss besucht, der muss sich auf dem Weg dorthin, in Kronstadt (Brasov) sich die Schwarze Kirche anschauen. Diese steht direkt auf dem historischen Marktplatz im Altstadtzentrum und wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gebaut. Sie ist der bedeutendste gotische Sakralbau Rumäniens.

Nachdem sie einmal zerstört wurde und im 14. Jahrhundert mit dem Wiederaufbau begonnen wurde, hat es fast ein Jahrhundert gedauert bis die Kirche fertiggestellt war.

Im 16. Jahrhundert schließlich, unter der Leitung von Johannes Honterus, ein berühmter Gelehrter und Reformator, wurde die Schwarze Kirche schließlich zu einer evangelische Kirche und Zentrum der Reformation in Siebenbürgen.

Ihren Namen trägt die Schwarze Kirche von einem Stadtbrand im Jahre 1689 in dem in der Stadt ein großes Feuer ausbrach welches ganze Stadtgebiete samt der Kirche fast vollständig verbrannte. Jahrelang stand diese Kirche unbenutzt mit ihren abgebrannten schwarzen Mauern mitten in der Stadt bis sie schließlich im 20. Jahrhundert wieder vollständig restauriert wurde.

Kronstadt bietet ebenfalls eine reichliche Anzahl an Unterkünften:

Fadengasse in Kronstadt (Strada Sforii in Brasov)

Ebenfalls in Kronstadt, gleich neben der Schwarzen Kirche, gibt es die engste Straße Rumäniens. Sie zählt zu den engsten Gassen in ganz Europa.

Die Fadengasse verbindet zwei Straßen: Poarta Schei und Cerbului und war ursprünglich als Verbindungskorridor für die Feuerwehrleute gebaut worden. Sie wurde erstmals im 17. Jahrhundert erwähnt und ist heute eine Touristenattraktion geworden. Sie misst an der engsten Stelle gerade mal 111 cm und an der breitesten 135 cm und erlaubt somit an keiner Stelle eine bequeme Begegnung.

Bauernburg Rosenau (Cetatea Râșnov)

Gerade mal 30 min entfernt von Kronstadt liegt die Stadt Rosenau (Râșnov) die eine wunderschön restaurierte alte Bauernburg zu bieten hat. Darin befinden sich zahlreiche Häuser und Gassen, alles in mittelalterlicher Wehrarchitektur.

Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov-Rumänien
Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov-Rumänien

Der Sage nach sollen sich hier die ersten Siedler von Rosenau niedergelassen haben, eben wegen der faszinierender Aussicht über dem wunderschönen Tal in dem viele Rosen blühten.

Tatsächlich ist aber die mittelalterliche Bauernburg auf dem Kalksteinfelsen im 13. Jahrhundert vom Deutschen Ritterorden errichtet, um die Bewohner aus den umliegende Dörfer gegen die zahlreichen Einfälle der Türken zu schützen. Zu dieser Zeit war Rumänien ein heißer Pflaster in dem die damalige Großmächte sich gegenseitig bekämpften.

Erstmals wurde die Burg im Jahre 1335 erwähnt als sie einem Tataren-Eingriff widerstand. Jahrhundertelang war sie bis auf ein einziges Mal im Jahre 1612 unbesiegt geblieben. Damals hatten die Angreifer nämlich den geheimen Pfad zur Trinkwasserquelle gefunden und diesen belagerten.

Die Legende des Brunnens in Rosenau

Der Legende nach soll der 146 m tiefe Brunnen von zwei türkischen Gefangenen in 17 jahrelanger Knochenarbeit von Hand gegraben worden sein. Als Gegenleistung wurde ihnen die Freiheit versprochen. Ob das aber auch tatsächlich erfolgt ist, ist unbekannt.

Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov - Rumänien
Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov – Rumänien
Eingang in die Burg – innerer Ring

Die Bauernburg war so eingerichtet dass die Bauern die sich hier zurückziehen mussten oft jahrelang überleben konnten. Die Straßen, Gassen und Pfade waren gepflastert, und verbindeten die 30 Häuser, die Stallungen, die Kirche und die Schule miteinander, sowie die Zugänge in die Burg und zwischen den Burgmauern.

Die Burg kann zu Fuß über einen steilen Pfad, über einen speziellen Shuttlezug oder per Seilbahn erreicht werden. Sie hat zwei Höfe die unterschiedlichen Zwecken diente und durch jeweils ein Mauerring geschützt waren. Der äußere Ring schützte die Rinder die in Kriegszeiten über einen eigenen Eingang verfügten. Der innere Ring schützte noch zusätzlich die Bewohner.

Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov-Rumänien: Imposanter Eingang
Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov-Rumänien:
Imposanter Eingang zum inneren Ring

Der Haupteingang in die Burg ist schon imposant. Weiter geht es über einen Schotterweg zum tatsächlichen Eingang der Burg. Gleich danach stößt man auf wundervolle kleine Häuser und Stallungen, manche komplett Restauriert, manche als Ruinen gelassen bei denen vor allem der Grundriss sehr gut erkennbar ist.

Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov-Rumänien
Bauernburg Rosenau / Cetatea Rasnov-Rumänien

Im Mittelalter war es normal dass die Bauern in kleinen Häuser lebten. Hier war der Platz natürlich noch enger weil diese nur “vorübergehender” Schutz dienten. Die restaurierten Häuser funktionieren heute zum Teil als Souvenirläden die vor allem im Sommer die Burg sehr bunt und lebendig aussehen lassen.

Die legendäre Aussicht über Rosenau

Vorbei an einem Museum, Schule, Brunnen und an zahlreichen Informationstafeln führt der Weg in Schneckenform zum höchsten Punkt der Burg von wo aus du die schöne Aussicht über Rosenau genießen kannst. Hier stand mal einst die Schule und eine Kapelle von der heute noch die Ruinen zu sehen sind.

Mit dem Rückgang der türkischen Angriffe und dem wahrscheinlich schlimmsten Jahr für die Burg, 1718 in dem sehr viele Bewohner durch die Pest und im selben Jahr durch ein Großbrand starben, wurde die Burg nicht mehr so intensiv genutzt. Spätestens mit dem Erdbeben von 1802 und der Revolution von 1848-1849 wurde die Burg endgültig verlassen und verkam langsam. Ab den 70ern erschien sie wieder in einigen rumänischen Filme. 2002 schließlich diente die Burg als Drehkulisse für den internationalen Film „Cold Mountain“ mit Jude Law und Nicole Kidman der sogar einen Oscar erhielt.

Valea Cetatii Höhle (Pestera Valea Cetăţii)

Wer schon in Kronstadt ist und mit Sicherheit auch die Bauernburg Rosenau besucht der kann die Höhle Valea Cetatii besuchen. Diese liegt gerade mal 3km von Rosenau entfernt. Vor allem im Sommer bietet sie eine hervorragende Abkühlung zur Bauernburg Rosenau bei der man der prallen Sonne ausgelegt ist.

Die Anfahrt erfolgt mit dem Auto auf einer Nationalstraße bis zum Parkplatz. Von hier sind es ca. 15 min zu Fuß oder wenige Minuten mit dem kleinen Zug. Den “großen Saal” erreicht man kurz nach dem Eingang der ca. 20m Höhe misst und Stalaktiten von ca. 2m beinhaltet. Dieser Raum dient öfters als Konzertraum vor allem für klassische Musik. Die Akustik soll hier beeindruckend sein.

Burg Bran / Dracula Schloss (Castelul Bran)

Wer hat noch nie von Dracula gehört? Viele Sagen und Geschichten erzählen von Dracula und sein Schloss in den tiefen Wälder in Transsilvanien. Spätestens mit dem im Jahre 1897 erschienenen Roman von Bram Stoker und der darauf folgenden zahlreichen Filme ist das Dracula Schloss auf der ganzen Welt berühmt geworden.

Burg Bran / Dracula Schloss
Burg Bran / Dracula Schloss

Jahrzehntelang war das Schloss Dracula und die Geschichte von Dracula nur eine Fiktion oder eine eigene Interpretation die Bram Stoker weltklasse in seinem Roman wiedergeben hat. Als Ausgangspunkt und historisches Vorbild diente Vlad Draculea III, Sohn von Vlad Dracul II, der 1448, 1456–1462 und 1476 Woiwode des Fürstentums Walachei war. Seinen Namen Draculea (Sohn des Drachens) erbte er von seinem Vater der eigentlich ein Mitglied im Drachenorden Kaisers Sigismunds war und den Beinamen Dracul (der Drache) erhielt.

Die Legende Dracula

Später, als der Drache immer mehr mit dem Teufel in Verbindung gebracht wurde, wurde Vlad Dracul, der durch seine Härte bekannt war, mehr und mehr zum Symbol des Teufels. Vor allem durch seine Vorliebe für Hinrichtungen durch die Pfählung, wurde er als Vlad Tepes (der Pfähler) bekannt. Zu dieser Zeit waren gnadenlose Hinrichtungen jedoch ziemlich verbreitet und Vlad Tepes war keine Ausnahme. Vlad Tepes, die Geschichte und die Lage Transsilvaniens dürften somit der perfekte Inspiration für Bram Stoker gewesen sein in dem er das Grauenvolle und die Mystik betonte.

Dass die Burg Bran tatsächlich als offizielles Dracula Schloss gilt ist eine Festlegung der neuen Geschichte. Es ist auch nicht ganz ganz klar von wo der Name Dracula kommt.

Die Burg befindet sich auf dem Dietrichstein an einer Passstraße zwischen Siebenbürgen und der Großen Walachei – ca. 30 km südlich von Kronstadt (Brasov). Die genaue Herkunft der Burg ist nicht ganz klar, es wird vermutet dass sie eine von mehreren Burgen ist die im 12. Jahrhundert durch den Deutschen Orden in dieser Region gebaut wurden. Als Burg von Dietrichstein soll sie zuerst aus Holz, danach als Stein gebaut worden sein nachdem sie von den Mongolen 1242 zerstört wurde.

Die Burg Bran wurde mehrfach von den Türken, den ungarischen und walachischen Truppen erobert. Zwischendurch, genauer gesagt im Jahre 1593 wurde der Pulverturm durch selbstentzündendes Schießpulver zerstört. Ab dem 19. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Burg allmählich ab, bis sie 1916 zum letzten Mal durch rumänische Truppen erobert wurde.

Die Burg heute

2006 wurde sie schließlich an Dominic von Habsburg und seine Familie zurückgegeben in dessen Besitz sie auch heute noch ist. Zwar hatte er es dem dem rumänischen Staat angeboten, jedoch vergeblich. Auch sollen andere Käufer wie der russische Magnat Roman Abramowitsch oder der Besitzer des Londoner Fußballclubs Chelsea, als Käufer im Gespräch gewesen sein. Verkauft wurde sie jedoch nicht.

Die Burg liegt auf einem Felsen mitten im Ort Bran und ist mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Es gibt einige Parkplätze in der Nähe, von da aus geht es zu Fuß zwischen vielen Souvenirläden zum Eingang des Hofes.

Da wir in der Nähe übernachtet haben, haben wir die gesamte Umgebung abgeklappert um die beste Sicht auf die Burg zu finden. Von da aus wollte ich schöne Fotos schießen. Die allerbeste Sicht ist von der Terrasse des Restaurants “Stana Traditionala” auf dem Gelände der Vila Bran. Das Restaurant ist auf einem Hang gebaut und hat eine große Holzterrasse wo man gut essen und die Aussicht genießen kann. Abends gab es noch Lagerfeuer und alte traditionelle rumänische Folkmusik. Ich kann das wirklich empfehlen. Es gibt auch einen kleinen Parkplatz am Restaurant.

Burg Bran / Dracula Schloss
Burg Bran / Dracula Schloss

Die zweitbeste Sicht ist früh morgens auf der anderen Seite de Schlosses. Der tiefblaue Himmel gibt dem Schloss eine mystische Atmosphäre. Ideal zum Fotografieren.

Übernachtet haben wir in der Pension Cerbul Carpatin, nicht weit weg vom Club Vila Bran. Eine ruhige Pension mit liebevolle Gastgeber die traditionelles sehr leckeres Frühstück vorbereiten. Die Pension ist insbesondere für Familien auch mit Kindern geeignet und hat einen großen Garten mit Spielplatz.

Die Burg ist sehr gut erhalten, relativ überschaubar und sehr verwinkelt. Abseits des Marketings um Dracula ist sie architektonisch eine der schönsten Burgen Rumäniens.

Schloss Peles (Castelul Peleș)

Ein weiteres berühmtes Schloss in Rumänien ist das Schloss Peles. Ein prunkvolles Schloss rund 1,5 km von der Kleinstadt Sinaia, am bekannten Skigebiet Predeal. Umgeben von den Karpaten ist es ein wahres Märchenschloss und zählt vor allem wegen seiner besonderen Architektur zu den schönsten Schlösser der Welt.

Schloss Peles Rumänien
Schloss Peles Rumänien

Das Schloss wurde 1874 auf Wunsch der ersten König Rumäniens, Carol I. in der kleinen Gemeinde Podul Neagului gebaut, Gemeinde welche im selben Jahr in Sinaia umgetauft wurde. Mit dem Bau des Fundaments wurden auch schon die ersten Villen im Ort gebaut, Sinaia wuchs und bekam später sogar eine Eisenbahnstrecke.

König Carol I. gehörte der Familie Hohenzollern-Sigmaringen und mit gerade mal 5 Jahren wurde er der erste König Rumäniens. Calor I. hat in diesem Tal während seinem Leben in Rumänien eine Reihe architektonischer Juwele gebaut zu denen Schloss Peles, Schloss Pelisor und Schloss Foisor gehören. Zweifellos, das größte und schönste davon ist das Schloss Peles, welches sowohl Innen auch als Außen eine wahre Pracht ist. Schloss Pelisor und Foisor sind in unmittelbare Nähe und wurden später gebaut.

Der Aufbau des Schlosses

Für das Schloss Peles wurde zu Dekorationszwecke sowohl Außen als auch Innen viel Holz, Stein, Ziegel und Marmor stilvoll kombiniert. Gebaut wurde es in deutschen Renaissance Stil und ist von mehreren Terrassen mit komplexen Dekorationselemente wie Brunnen, Statuen und Gärten umgeben. Innen verteilt sich eine wertvolle Sammlung von seltenen Möbel und Gemälden auf 160 Zimmer von denen einige für das Publikum als Museum freigegeben sind. Die Innendekoration wurde von der Königin Maria entworfen.

Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt über eine gepflasterte Straße die vom Parkplatz zu Fuß oder mit einem Shuttle passiert werden muss. Der Weg führt zunächst durch den Wald und führt auf eine Lichtung von der aus das Schloss majestätisch zum Vorschein kommt. Von da aus kann es hervorragend im Ganzen betrachtet und fotografiert werden.

Der Weg führt an der Vila Ecomat, ein drei Sterne Hotel und an Schloss Pelisor forbei.

Schloss Peles / Pelisor - Rumänien
Schloss Peles / Pelisor – Rumänien

Dieses kleine Schloss ist ein Vorgeschmack auf die Hauptattraktion 300 m weiter der Straße entlang. Pelisor wurde zwischen 1899-1902 für den späteren König Ferdinand I. und Königin Marie von Rumänien gebaut. Das Schloss ist in Chaletstil gebaut und verbirgt 99 Zimmer von denen ebenfalls ein Teil seit 1993 für die Öffentlichkeit freigegeben sind.

Mit der Machtübernahme der Kommunisten in Rumänien wurden Schritt für Schritt alle wichtigen Bauten beschlagnahmt. So kam es dass auch diese Schlösser 1947 in die Hand der kommunistischen Partei übergingen. Nach der rumänischen Revolution in 1989 wurden schließlich die Schlösser dem ehemaligen König Michael zurückübertragen.

Die rumänische Sfinx und die Babele Felsen (Sfinxul si Babele)

Wer in der Gegend von Kronstadt ist, sollte beide Schlösser Bran (Dracula) und Peles besuchen. Zwischen diesen beiden liegt ein schöne Bergstraße die am Rande des Bucegi Gebirge führt und eine schöne Aussicht auf das prächtige Gebirge aus dem Naturpark Bucegi bietet. Wer jedoch ohne Auto unterwegs ist, oder zwischendurch eine Wanderung machen möchte, der kann eine anspruchsvolle Bergtour machen die genau diese beiden Schlösser verbindet. Die Tour geht über mindestens zwei Tage und beinhaltet gleich mehrere Sehenswürdigkeiten in Rumänien. Übernachten kann man auf der Hütte Omul.

Die Tour gilt als anspruchsvoll bei der während des Aufstiegs zum Omul Gipfel einige Passagen mit Ketten gesichert sind. Zelten ist hier vor allem aus eigener Sicherheit gegen Bären grundsätzlich verboten. Der Aufstieg ist recht steil und an manchen Passagen muss auch gekraxelt werden, ist aber nicht gefährlich. Der Pfad führt an Bächer und Schafe vorbei wo es schließlich über einen Sattel zwischen Scara und Omul zum höchsten Gipfel in den Bucegi Gebirge: dem Gipfel Omul (2507 m) geht.

Es ist Tradition in Rumänien mit den Hirten zu sprechen und nach dem Weg zu fragen. Diese warten geduldig für einen kleinen Tratsch. Die Rumänen sind keine großen Wanderer und die Berge sind vor allem von ausländische Touristen besucht.

Die rumänische Sphinx

Nach einer Übernachtung in der rustikalen Hütte Omul kann innerhalb einer Stunde schon die rumänische Sphinx erreicht werden. Die Sphinx ist ein Felsen in Menschen Kopfform welches über die Zeit einer natürlicher Erosion ausgesetzt war und heutzutage eines der wichtigen Sehenswürdigkeiten in Rumänien ist. In der Nähe befinden sich weitere Gesteinsformationen und die Hütte Babele (Cabana Babele).

Von hier aus können Babele und das Heldenkreuz Denkmal besucht werden. Dafür müssen aber mehr als zwei Tage eingeplant werden. Alternativ können die zwei Seilbahnen in Bucegi und Sinaia genutzt werden um sich die anstrengenden Auf- und Abstiege zu sparen.

Die Felsen „Babele“

Die Felsen Babele (Die “Alten Frauen”) sind ebenfalls durch Winderosion geformte Felsen in der Nähe des Gipfels Baba Mare (2292) die an zwei alte Frauen erinnern. Rund um die Entstehung dieser Felsen tummeln sich zahlreiche Legenden in den der Himmel, die Sonne, der Mond und sogar Marte, der Gott der Kriege auftreten. Wahrscheinlich ist eher, dass das ständige Gefrieren und Auftauen der Felsen diese in ihrer heutigen gebracht haben. Unklar ist jedoch ob nicht auch mit menschliche Kraft diese fast perfekten Formen nachgeholfen worden ist.

Das Heldenkreuz Denkmal

Das Heldenkreuz Denkmal ist ein historisches Monument in der Nähe des Gipfels Caraiman (2291 m). Zwischen 1924-1928 gebaut soll es an die ca. 30.000 gefallenen Soldaten allein in diesem Tal im ersten Weltkrieg erinnern. Mit knapp 40 m Höhe wird das Kreuz als größtes Kreuz auf einem Gipfel im Guinness Buch der Rekorde geführt.

Königin Maria ließ dieses Kreuz bauen und beruht der Legende nach auf einem Traum den die Königin hatte und in dem das Bucegi Gebirge mit “Heldenblut gespritzt waren”.

Festung Fogarasch (Fortareata Făgăraș)

Zwischen Kronstadt (Brasov) und Hermannstadt (Sibiu) fährt man durch Fogarasch (Fagaras) direkt an der Burg vorbei. Die Burg war der Legende nach der Ausgangspunkt für die Gründung des Fürstentums Wallachei durch Negru Voda.

Festung Fogarasch in Rumaenien
Festung Fogarasch in Rumaenien

Die Festung gibt es seit dem 12. Jahrhundert und war Anfangs aus Holz gebaut und später im 14. Jahrhundert zu einer Steinfestung ausgebaut worden.

Während dem Kommunismus galt die Burg als Hochburg der Antikommunisten Grund weshalb sie zum Gefängnis für diese ausgebaut wurde. Allerdings wurde sie in dieser Zeit auch restauriert und hat heute ein Museum und eine Bibliothek.

Die Transfogarascher Hochstraße (Drumul Transfagarasan)

Die Transfogarascher Hochstraße ist eine Gebirgsstraße die Siebenbürgen und die Walahei über die Karpaten verbindet. Sie führt von Oberkerz (Cartisoara) zum Bulea See und auf der Südseite über den Vidraru See wieder runter nach Corbeni. Insgesamt misst die Straße 148 km und ist die zweithöchst gelegene Straße in Rumänien. Nur die Transalpina geht von Bercesti nach Sebes über Pasul Urdele auf 2145m höher.

Transfogarascher Hochstrasse / Transfagarasan - Rumänien
Transfogarascher Hochstrasse / Transfagarasan – Rumänien

Der Start des Baus ist mit März 1970 datiert, fertig gebaut wurde sie im September 1975. Somit ist das ein Werk des damaligen kommunistischen Regime, welches vor allem Soldaten aus der weiteren Umgebung einsetzten. Alleine für den Bau des Vidraru Stausees und dem Bulea Tunnel soll es inoffiziell jeweils über 400 Tote gegeben haben.

Faszination Hochbergstraße

So traurig die Geschichte dieser Passstraße ist, so faszinierend und schön ist sie. Sie führt direkt zum Bulea See und Bulea Hütte, zwei weitere große Attraktionen im Lande die wahrscheinlich die berühmtesten Anlaufpunkte im Sommer. Bei schönem Wetter sind Staus von mehrere zig Kilometer nicht ungewöhnlich.

Transfogarascher Hochstrasse / Transfagarasan - Rumänien: Ralley
Transfogarascher Hochstrasse / Transfagarasan – Rumänien: Ralley

Per Auto machen die Serpentinen richtig viel Spaß, auch wenn es nicht ganz ungefährlich ist. Nachts können schöne Langzeitbelichtungen gemacht werden, die Passstraße ist auch Fotografisch ein Highlite. Oft hängen tiefe Wolken in diesem Tal und dann scheint die Straße durch ihre Serpentinen in den Wolken zu enden weshalb sie auch die “Straße der Wolken” genannt wird.

Die transfogarascher Hochstraße ist auch internationale durch den Film Ghost Rider 2 mit Nicolas Cage bekannt geworden. Auch die Protagonisten der Top Gear BBC Serie haben eine Serie hier gedreht und nannten sie: The greatest driving road in the world!

Top Gear auf dem Transfagarasean

Die Winter bringen in den Karpaten viel Schnee mit weshalb die Straße nur im Sommer befahrbar ist.

Gletschersee, Eishotel und Eiskirche am Bulea See (Lacul Balea)

Das Gebiet um den Bulea See war einst das Jagdgebiet des kommunistischen Diktators Ceausescu, der direkt am Gletschersee Bulea eine eigene Hütte hatte: Cabana Paltinul!

Bulea See - Rumaenien
Bulea See – Rumaenien

Der Bulea See ist durch die Transfogarascher Hochstraße im Sommer verbunden und im Norden ganzjährig bei Windstille mit der Gondel erreichbar.

Im Winter herrscht hier rundum Lawinengefahr, auf das größte Unglück von 1977 bei der 23 Schüler ums Leben kamen, erinnert auch heute noch eine Gedenktafel. Ansonsten gibt es hier im Winter wilde Tiefschnee-Touren oder auch Heliskiing. Ein österreichischer Extremsportler fliegt regelmäßig Abenteurer mit dem Hubschrauber hoch auf die Gipfel um die wildesten Ski-Abfahrten zu genießen.

Tourismus-Hochburg Bulea

Im Sommer ist vor allem am Wochenende Hoch-Tourismus angesagt. Es gibt oben zahlreiche Souvenir-Shops, Imbisse, Restaurants aber auch eine “Seilrutsche” (die sogenannte Tiroliana). Es macht richtig Spass wenn man über den vollen Parkplatz von einem Felsen zum anderen schwebt. Nähere informationen findest du hier: https://www.almontes.ro/servicii/tiroliana/

Wandern am Bulea See - Rumaenien
Wandern am Bulea See – Rumaenien

Abseits des Massentourismus ist aber Bulea See der Ausgangspunkt vieler schöner Bergtouren. Eine meiner Lieblingtouren hier ist die Bergtour vom Bulea-See zum Gipfel des Vânătoarea lui Buteanu. Die Tour mündet oben in dem berühmten Pfad der Karpaten Kammwanderung und kehrt dann wieder über einen steilen Hang zurück auf dem im Winter die Heliski Touren stattfinden. Es war wirklich ernüchternd zu sehen welche Steigung die Skifahrer besiegen müssen.

Auf der östlichen Seite des Sees befindet sich die Bulea Hütte, vielleicht die bekannteste Hütte in Rumänien nicht zuletzt auch durch ein gut durchdachtes Marketing. Die Hütte wird von der Familie Klingeis betrieben, eine siebenbürgische Familie die diese Hütte vor Jahren von einer abgebrannter Ruine zu einer der bekanntesten Orte in Rumänien wieder aufgebaut hat.

Aktivitäten am Bulea auch im Winter

Neben der Gaststätte mit Schlafmöglichkeiten werden hier vor allem im Winter einzigartige Attraktionen angeboten. So wurde hier 2006 das erste Eishotel Osteuropas errichtet bei dem eine Eiskapelle nicht fehlen durfte. Jedes Jahr werden diese neu gebaut und hat mehrere Zimmer in denen auf Eisbetten mit Lammfell übernachtet werden kann. Eine Eisbar und eine Tanzfläche darf natürlich nicht fehlen und dazu: Jägermeister in Eisbecher.

Bau des Eishotels am Bulea See - Rumänien
Bau des Eishotels am Bulea See – Rumänien

In der Eiskirche finden nicht nur Gottesdienste statt sondern auch Taufen und Hochzeiten. Der zugefrorene See bietet eine perfekte Aktionsfläche für Snowmobil Touren und Schnee-Bananen die dort ausgeliehen oder gefahren werden können. Bulea See und Bulea Hüte sind vor allem im Winter sehr zu empfehlen.

Hier findest du den zweiten Teil der Sehenswürdigkeiten in Rumänien in dem ich mich vor allem auf den südwestlichen Teil Rumäniens beziehe. Wir tauchen in einer über 2000 Jahre alte Geschickte über die Daken ein – die Vorfahren der Rumänen. Zum Schluss landen wir im Naturpark Apuseni mit schönen Wasserfällen und einer Eishöhle.

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