Weitwinkel-Objektiv: Empfehlungen und Eigenschaften


Das Weitwinkel-Objektiv wird neben der Landschafts-, Indoor- und Architekturfotografie auch für Personen- und Porträtaufnahmen immer beliebter. Aber auch beim Filmen und Vloggen kommen insbesondere lichtstarke Festbrennweiten-Weitwinkel Objektive oft zum Einsatz. Die kleine Tiefenschärfe Ebene und der weite Hintergrund wirken sehr interessant.

Was ist ein Weitwinkel-Objektiv? Ein Weitwinkel-Objektiv ist in der Fotografie ein Objektiv dessen Blickwinkel größer ist als ein Normalobjektiv und somit größer als der Blickwinkel des menschlichen Auges. 

Weitwinkel-Objektive kannst du sehr effektvoll einsetzen und damit viel Spannung erzeugen. Sie machen richtig Spass wenn du weißt wie und wo du sie einsetzen kannst. Das alles, die Einsatzgebiete, und noch viel mehr packe ich dir in diesem Artikel zusammen.

Definition der Weitwinkel-Objektive

Beim Blickwinkel wird maßgeblich immer vom menschlichen Auge (ca. 40-50°) ausgegangen. Alle Objektive die einen kleineren Blickwinkel als diese 40-50° haben sind Weitwinkelobjektive.

Der Blickwinkel wird bei Objektiven in Brennweite angegeben die allerdings von der Sensorgröße abhängig ist. So ist eine Brennweite von 50mm bei einer Vollformat-Kamera die “normalBrennweite” die dem menschlichen Auge am nähesten ist. Bei APS-C oder MFT hingegen ca. 35 mm.

Arten von Weitwinkel-Objektive

Weitwinkel-Objektive unterscheiden sich in Unterkategorien. Da Weitwinkel-Objektive, ähnlich wie Teleobjektive einen größeren Bereich abdecken können als normale Objektive ist eine weitere Kategorisierung wichtig und kann wie folgt aussehen:

Das Ultra-Weitwinkel-Objektiv

Typischerweise sind Ultra-Weitwinkel-Objektive bis 20 mm (APS-C) und können sowohl als Zoom Objektive als auch Festbrennweiten erworben werden. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, auf die Unterschiede zwischen Zoom-Objektive und Festbrennweiten gehe ich generell noch weiter unten im Artikel ein.

Ultra-Weitwinkel-Objektive machen richtig Spaß weil sie eine Perspektive schaffen die wir im Alltag nicht ohne weiteres haben. Auch SuperWeitwinkel-Objektive genannt, haben sie natürlich auch einige Nachteile und machen sie nicht gerade einfach zu nutzen. Vor allem Anfänger kämpfen mit den optischen Verzerrungen und den perspektivischen Verformungen (auch “Stürzenden Linien” genannt). Je größer der Blickwinkel ist, umso größer auch die Verzerrungen. 

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Empfehlungen / Objektive / Sony APS-C

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Eine weitere Eigenschaft von Weitwinkel-Objektive, vor allem Zoom-Weitwinkelobjektive ist dass sie in der Regel eine kleine Blende, und somit auch eine kleine Tiefenschärfen-Ebene haben. Dabei können Motive nicht freigestellt werden und die Fotos sind “von vorne bis hinten” relativ scharf. Ebenfalls haben lichtschwache Weitwinkelobjektive Schwierigkeiten bei Aufnahmen in schwachen Lichtverhältnissen. 

Ultra-Weitwinkel-Objektive, vor allem Zoom-Objektive mit einer guten Qualität sind technisch aufwendig herzustellen. Aus diesem Grund sind Ultra-Weitwinkel-Objektive nicht günstig. Sie können sogar vor allem für Vollformat-Kameras relativ teuer werden.

Weitwinkel-Objektive

Die Standard Weitwinkel-Objektive reihen sich zwischen den Ultra-Weitwinkel-Objektive und den Reportage-Objektive ein und vertreten typischerweise Brennweiten von ca. 18-28mm (APS-C). Viele Zoom-Objektive (außer Ultra-Weitwinkel oder Tele Zooms) decken diesen Bereich ab, aber auch dedizierte Festbrennweiten.

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Gute Weitwinkel-Objektive weisen relativ wenig optische Verzerrungen auf, liefern ein gute Qualität und sind nicht sehr teuer.

Leichtes Weitwinkel  oder das Reportage-Objektiv

Der Begriff Reportage-Objektiv kommt daher dass diese Objektive tatsächlich in der Reportage-Fotografie sehr beliebt sind und waren. Sie verzerren sehr wenig und haben (vor allem Festbrennweiten) eine relativ hohe Blende. F2,8 – 1,4 sind keine Besonderheiten in diesem Brennweitenbereich und sind in Vergleich zu Weitwinkel-Objektive und vor allem Ultra-Weitwinkel-Objektive relativ günstig.

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Typische Brennweiten sind ca. 28mm-38mm die heutzutage gerne auch mit Kit Objektive, Zoom-Objektive oder Super-Zooms abgedeckt werden.

Fisheye Objektiv

Fisheye Objektive sind nicht automatisch Weitwinkel-Objektive. Diese zwei Begriffe haben eigentlich nicht viel gemeinsam. Dadurch dass jedoch die meisten Fisheye Weitwinkel-Objektive werden sie hier aufgelistet. 

Die Besonderheit bei Fisheye Objektive ist das sie rund verzeichnen und somit gerade Linien verbiegen. Der Bereich in der Mitte wird dabei stark vergrößert und verzerrt somit das gesamte Bild. 

Es ist ein spezieller Look der absichtlich kunstvoll eingesetzt werden kann. So ab 20 mm abwärts werden Fisheye Objektive gebaut, typischerweise findet man diese allerdings mit einer Brennweite von ca. 8-10 mm.

Alternativ zu den Fisheye Objektive kannst du einen Fisheye Aufsatz oder Konverter auf ein Weitwinkelobjektiv aufschrauben. Diese verzerren dann das Bild bevor es schon über das Standard-Objektiv auf dem Sensor übertragen wird.

Dedizierte Weitwinkel-Objektive

Dedizierte Weitwinkel-Objektive sind genau für diesen Zweck gebaut und sind meistens qualitativ besser aus solche die den Weitwinkelbereich mit abdecken.

Festbrennweiten wie zum Beispiel mein Sigma 16 F14, aber auch Zoom-Objektive wie zum Beispiel mein Sony 10-18mm F4 liefern eine sehr gute Qualität in Vergleich zu Zoom-Objektive wie das Sony Kit-Objektiv oder das Sony 18-105mm F4.

Kaufempfehlung: Festbrennweiten- oder Zoom-Weitwinkelobjektiv

Ein Weitwinkel-Zoomobjektiv oder kurz Zoom ist ein Objektiv mit einer variabler Brennweite zwischen ca. 8-30mm. Ein Weitwinkel-Festbrennweiten-Objektiv hingegen hat eine festen Brennweite. 

Der Unterschied zwischen diesen beiden kann wie folgt kurz gefasst werden: 

  • Zoom-Weitwinkelobjektive können flexibel eingesetzt werden, 
  • Festbrennweiten Weitwinkel Objektive hingegen liefern eine bessere Qualität und haben eine kleinere Schärfeebene.

Beide Arten haben ihre Daseinsberechtigung und ergänzen sich sogar.

Warum gibt es Qualitätsunterschiede zwischen Festbrennweiten und Zoomobjektive?

Im Vergleich zu Zoomobjektive sind Festbrennweiten-Objektive einfacher und günstiger zu konstruieren und zu produzieren. Sie haben in der Regel ein besseres Auflösungsvermögen, eine bessere Abbildungsleistung und eine größere Blende. Sie haben sich vor allem bei professionellen Fotografen stark durchgesetzt weil hier die Qualität wichtig ist. 

Die Stärke von Zoomobjektive hingegen liegen besonders in der Flexibilität. Festbrennweiten Weitwinkel-Objektive gibt es in verschiedenen Brennweiten. Je nach Einsatzbereich oder gewünschtem Effekt wirken sie sich unterschiedlich auf das Bild aus. Hierzu gibt es Größen wie z. B.: 8 mm Fisheye, 12 mm, 17 mm, …

Wenn du dich für Festbrennweiten entscheidest, dann muss unter Umständen mehrere Objektive kaufen. Eine Kombination zwischen Festbrennweiten und Zoomobjektive ist allerdings auch sinnvoll. Meistens decken Kit-Objektive und normale Zoomobjektive den Weitwinkelbereich mit ab.

Wo können die Festbrennweiten eingesetzt werden?

Festbrennweiten-Objektive werden gerne in der Porträtfotografie, Werbe- und Produktfotografie eingesetzt, um die meist höheren Ansprüche abzudecken.

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Auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, zum Beispiel bei Konzerten, Veranstaltungen, Sporthallen, in dunklen Gebäuden, aber auch beim Sonnenuntergang oder in der Astrofotografie sind Festbrennweiten mit hoher Blenden beliebt, weil dadurch Verwacklungen und Bildrauschen reduziert werden können.

Wo kommen Zoom-Weitwinkel Objektive am besten zum Einsatz?

Zoomobjektive sind eine kostengünstige und gewichtssparende Alternative zu einem Satz Festbrennweiten-Objektive. Beim Zoomen wird die Brennweite, somit der Aufnahmewinkel und damit der Bildausschnitt verkleinert oder vergrößert.

Zoom-Objektive sind allerdings nicht einfach zu bauen und stellen immer einen Kompromiss zwischen Qualität, Größe und Preis dar. Sie fangen in der unteren Blendenskala oft bei 3,5 oder höher an, wohingegen die Festbrennweiten Objektive nicht selten bei 1,4 oder gar 1,2 starten.

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Empfehlungen / Objektive / Sony APS-C

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Zoom-Weitwinkelobjektive werden gerne auf Reisen, Städtetouren oder im Urlaub gerne eingesetzt. Sie sparen Gewicht, Volumen und das ständige Wechseln der Objektive.

Einsatzgebiete der Weitwinkel-Objektive

Landschaftsfotografie

Für mich ist dieser Bereich der Größte in dem meine Weitwinkel-Objektive zu Einsatz kommen. Ich bin ein passionierter Outdoor Freak und habe fast immer meine Kamera und mindestens ein Weitwinkel-Objektiv auf meinen Touren dabei. 

Oft versuche ich zu Sonnenuntergang oben auf dem Berg zu sein (meistens in den schönen Bayrischen Bergen) um da die Aussicht zu genießen und natürlich auch schöne Fotos zu machen. Mein Sigma 16 F1.4 habe ich in solchen Situationen immer dabei. Mit der großen Blende bekomme ich nahezu rauschfrei Aufnahmen.

Aber auch mein Sony 10-18mm setze ich gerne ein wenn das Licht ausreicht und ich ein schönes Vordergrund Motiv hervorheben möchte.

Architekturfotografie

Ich liebe Architekturfotos vor allem in Großstädten in denen auch das Leben eingefangen wird. Das “Natürliche” ist nicht einfach umzusetzen in der Architekturfotografie. Oft sind die Grenzen mehrerer Fotografie-Stile fließend und so kann Street- mit Urban- und Architekturfotografie manchmal kombiniert werden.

Ich bin selber kein Architekturfotograf, ich mache es aber sehr gerne Fotos aus meinen Stadttouren, auch hier in meiner Heimatstadt München. Weitwinkel-Objektive sind bei Architekturfotografen sehr beliebt weil sie vor allem auch in engen Straßen oder von höheren Aussichten eine weite Aufnahme ermöglichen. 

Weitwinkelobjektive sind für diesen Bereich der Fotografie wegen ihren Verzerrungen zwar nicht perfekt geignet aber die Vorteile scheinen zu überwiegen.

Porträtfotografie

Immer mehr finden sich Weitwinkelobjektive auch in der Porträtfotografie ihren Platz. Ob in der Fashion Branche, Lifestyle oder auch auf Reisen werden Menschen gerne auch mit Weitwinkelobjektive aufgenommen. Vorteilhaft sind sie auch beim Fotografieren von Gruppen oder Ganzkörper-Porträts.

Durch den weiten Winkel kommt viel Hintergrund auf das Foto und lassen den Betrachter noch näher am Geschehen teilnehmen. Die Umgebung erzählt viel über ein Bild und macht es somit auch interessanter. Manchmal entstehen dramatische Bilder oder Kulissen und interessante Effekte.

Sportfotografie

Skateboarder, Ski Akrobaten, Mountainbikers, Endurofahrer, und viele anderen werden oft gerne mit Weitwinkel-Objektive aufgenommen. Mehr Dramatik oder imposante Bilder schafft keine anderes Objektiv als das Weitwinkel-Objektiv (außer zum Beispiel ein Fisheye). 

Astrofotografie

In der Astrofotografie spielt die Blende und die Brennweite eine wichtige Rolle. Weitwinkelobjektive mit einer hohen Blende und einer weite Brennweite sind perfekt dafür geeignet. Für Sony Alpha APS-C Kameras wie zum Beispiel das Sony Alpha a6000 ist das beliebteste Objektiv für die Astrofotografie das Samyang 12mm F2.0. 

Indoor Fotografie

Weitwinkel-Objektive, vor allem lichtstarke Objektive sind exzellent für dunkle Indoors Fotos geeignet. In Museen, in Clubs, auf Partys, bei Konzerten, u.s.w. bist du vor allem in engen Räume auf diese angewiesen.

Was musst du beim Fotografieren mit Weitwinkel-Objektive beachten

Es gelten auch hier die normalen Fotografie Regeln, allerdings vielleicht etwas genauer. Durch den weiten Blickwinkel und der Tatsache dass viel auf dem Foto gepackt werden kann ist die Bildkomposition zum Beispiel sehr wichtig. Du musst darauf achten dass das Foto nicht überladen ist.

Ebenfalls musst du auf optische Verzerrungen sehr aufpassen. Es gibt zwei verschiedene:

  • perspektivische Verformungen oder stürzende Linien: hier muss der Sensor möglichst parallel zur Bildebene gelegt werden. Umso weitwinkliger ein Objektiv ist, und umso weiter du von der Bildmitte entfernt bist, desto mehr stürzen die Gebäude ein. Vor allem bei Aufnahmen von großen Gebäuden von unten (wie es normalerweise der Fall ist) “neigen” sich diese so stark dass sie zu stützen scheinen. Wenn möglich solltest du den Standort erhöhen. Ist das nicht möglich, versuche dann etwas mehr auf dem Foto zu erfassen damit du in der Korrektur mit der Software nichts vom Motiv abschneiden musst. Man kann diese Verformungen mit einem Tilt-Shift-Objektiv auch ganz zu reduzieren. Diese Objektive sind aber extrem teuer und nicht für den normalgebrauch zu empfehlen.
  • Verzerrungen an den Rändern: das ist eine typische Eigenschaft insbesondere von Ultra-Weitwinkelobjektive. Vor allem Personen werden in die Breite manchmal auch um das doppelte verzerrt und sieht nicht immer schön aus. Deshalb sind Menschen bei Aufnahmen mit einem Ultra-Weitwinkelobjektiv am Rande tabu, es sei denn du willst absichtlich diesen Effekt erzeugen.

Ein weiterer Punkt auf dem du in der Fotografie achten musst ist das Thema Minimalismus. Bei Weitwinkel-Objektive ist es besonders wichtig. Denn da wo viel drauf ist ist auch viel “Mist” dabei. Damit meine ich unnötige, störende Elemente oder Bereiche im Bild welche den Betrachter ablenken. Diese machen lassen Bild unharmonisch wirken lassen. 

Neben dem Hintergrund ist vor allem das Vordergrund Motiv enorm wichtig. Eine Weitwinkelaufnahme ist ohne Vordergrund Motiv ist manchmal stinklangweilig.

Die Schärfentiefe mit Weitwinkel Objektive ist normalerweise sehr hoch. Das liegt an dem meist weiten Blickwinkel und der kleinen Blende und bedeutet dass viel auf dem Foto scharf ist. Festbrennweiten hingegen haben eine hohe Blende und können diesen unscharfen Hintergrund ohne Probleme erzeugen. So werden Festbrennweiten gerne zum Beispiel für Porträts oder Objekte die im Vordergrund stehen eingesetzt.

Hohe Vignette: die meisten Festbrennweiten Objektive weisen eine Vignettierung auf. Je größer der Brennweitenbereich ist umso stärker ist die Vignette auch sichtbar. Wer die Fotos bearbeitet, der kann diese Vignette sehr schnell mit der Software korrigieren. Ein Problem stellt dieses da wenn die Fotos nicht bearbeitet werden und als JPEG direkt aus der Kamera genutzt werden sollen. Zwar korrigieren Kameras das auch automatisch aber es funktioniert nicht immer sehr gut . 

Manchmal können Bilder mit natürliche Vignetten jedoch auch gut sein, hier kannst du diese auch als Stilmittel einsetzen.

Empfehlungen bei der Anschaffung von Weitwinkel-Objektive

Jeder Hersteller bietet verschiedene Weitwinkelobjektive an. Die meisten haben sowohl Zoom-Weitwinkel Objektive als auch Festbrennweiten Weitwinkelobjektive im Portfolio. Du musst natürlich deine eigene Marke suchen (manche Marken passen auch zu einander wie zum Beispiel Olympus und Panasonic)

Ich persönlich setze die APS-C Kameras von Sony ein und meine zwei wichtigsten Weitwinkelobjektive sind: 

  • das Ultraweitwinkel Sony 10-18 mm F4 und 
  • die Festbrennweite Sigma 16 mm F1.4

Vor allem musst du aber auch auf die Sensorgröße achten. Zwar passen oft Vollformat-Objektive einer Marke auch für APS-C, aber diese sind dafür nicht optimiert und sind meistens teurer und nicht unbedingt besser als dedizierte APS-C Objektive. Es gibt zwar Ausnahmen wie zum Beispiel das Sony 70-200mm F 4 für Sony APS-C, aber in der Regel sind sie nicht besser. 

Meine Empfehlung: Kaufe dir immer dedizierte Objektive für deine Kamera, Ausnahmen sind solche die öfters gut getestet wurden.

Die Bearbeitungsqualität ist auch sehr wichtig. Selbst bei namhaften Hersteller gibt es Unterschiede die sich natürlich auch im Preis auswirken. Aber ein gutes Objektiv muss nicht immer teuer, es gibt wohl einige Objektive die eine sehr gute Verarbeitung haben und preislich dennoch erschwinglich sind.

Ganz wichtig bei Objektive ist jedoch die Bildqualität. Das kannst du meistens aus der Ferne nicht testen. Damit musst du leider deine eigenen Erfahrungen machen müssen und dich anfangs natürlich auf Empfehlungen stützen.

Es ist wichtig zu wissen auch welchen Einsatzzweck deine Weitwinkelobjektive haben sollen. Ein Ultraweitwinkel-Zoomobjektiv deckt ganz andere Bereiche ab wie zum Beispiel eine Festbrennweite mit manuellem Fokus. Und abhängig ob du jetzt Städte fotografieren möchtest oder die Sterne, wirst du dir ein Weitwinkel Zoomobjektiv oder eben eine scharfe Festbrennweite mit manuellem Fokus zulegen (bei der Astrofotografie ist der Fokus nämlich absolut irrelevant).

Ähnlich ist es bei Aufnahmen von Portraits oder Objekte die im Vordergrund erscheinen müssen wo du eher auf Festbrennweiten mit einer hohen Blende zugreifen wirst. Diese kannst du dann auch für dunkle Lichtverhältnisse oder für Indoor-Fotografie nutzen. Wenn du hingegen 95 % deiner Fotos bei gutem Licht und für Naturfotografie einsetzt dann bist du bestimmt mit einem Weitwinkel Zoomobjektiv besser bedient.

Kaufempfehlung für Weitwinkel-Objektive

Folgende Objektive kann ich empfehlen für: 

Sony APS-C Objektive

  • Sigma 16mm F 1.4 – ein lichtstarkes Weitwinkel-Festbrennweite Objektiv in gewohnter Sigma Qualität: sehr lichtstark, sehr scharf, eine gute Verarbeitung, jedoch etwas groß, schwer und nicht stabilisiert. Die Einsatzbereiche sind: Indoor-fotografie, Porträtfotografie
  • Sony 10-18mm F4 – das Ultraweit-Objektiv schlechthin für Sony APS-C Kameras, sehr scharf, sehr klein und leicht, deckt einen idealen Brennweitenbereich ab und ist stabilisiert. 
  • Samyang 12mm f2 – kleines und sehr scharfes Objektiv mit hoher Blende jedoch manuellem Fokus. Die Einsatzbereiche sind: Astrofotografie, Naturfotografie

Hier findest du den aktuellen Preis, weitere Informationen, Reviews und Produktfotos

Olympus MFT Objektive

  • Sigma 16mm F 1.4 – ein lichtstarkes Weitwinkel-Festbrennweite Objektiv in gewohnter Sigma Qualität: sehr lichtstark, sehr scharf, eine gute Verarbeitung, jedoch etwas groß, schwer und nicht stabilisiert. Die Einsatzbereiche sind: Indoor-fotografie, Porträtfotografie
  • Olympus 17mm F1.2 – das lichtstärkste Olympus Objektiv aus der Pro Serie. Sehr scharf, sehr hochwertig, aber nicht ganz so kompakt und relativ teuer
  • Olympus 12-40mm F2.8 – das “gute” Kit Objektiv für Olympus MFT Kameras, sehr scharf, relativ klein und leicht, deckt einen idealen Brennweitenbereich ab und ist stabilisiert. 
  • Samyang 12mm f2 – kleines und sehr scharfes Objektiv mit hoher Blende jedoch manuellem Fokus. Die Einsatzbereiche sind: Astrofotografie, Naturfotografie
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Empfehlungen / Objektive / Sony APS-C

Sigma 16mm F1.4

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Alternative zum Weitwinkel-Objektiv

Panorama-Stitching

Wer kein Superweitwinkel Objektiv hat, aber gerna mal ab und zu sehr weite motive aufnehmen möchte, der kann mit einem normalen Weitwinkel-Objektiv mehrere Fotos nebeneinander machen und diese mit einer Panorama Stitching Software zusammenführen.

Photoshop, Hugin und Affinity Photo können das sehr gut. Persönlich nutze ich Affinity Photo.

Weitwinkel-Vorsatzlinsen und -Konverter

Weitwinkel-Vorsatzlinsen und -Konverter erweitern das Sichtfeld normaler Objektive und “konvertiert” sie in Weitwinkelobjektive um. 

Volker Rastel

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